Balearen
...Mallorca
Von allen Inseln ist Mallorca diejenige mit der breitesten touristischen Angebotspalette. Sie besitzt eine große landschaftliche Vielfalt. Im Gebirgszug Serra de Tramuntana, mit dem Puig Major (1445m) als höchste Erhebung, kann man eine ursprüngliche natürliche Berglandschaft genießen. In diesem Gebiet mit den unglaublich abrupten Steigungen liegen malerische Ortschaften wie Valdemossa, Sollér und Deìa. Die nördliche Küstenlinie von Mallorca, die von einer mehr als hundert Kilometer langen Bergkette gebildet wird, hat außer der Berglandschaft reizvolle Strandbuchten wie Cala de Deìa, Port de Sollér, Cala de Tuent oder Sa Calobra zu bieten.
...Ibiza
Ibiza, das mit der Insel Formentera den kleinen Archipel der Pitiusa bildet, ist die dem Festland geographisch am nächsten gelegene Insel der Balearen. Die Hauptstadt Ibiza wird im Volksmund auch Vila genannt. Sie liegt auf einem Felsenkap, das den ganzen Hafen dominiert. Im oberen Teil der Stadt treten die Silhouette der Kathedrale und der Burg hervor. Die pulsierende Lebensader der Stadt Ibiza befindet sich in den Stadtvierteln Sa Penya und Sa Marina. An der Küste befinden sich die Strände Talamanca, Figueretes, Platja d'en Bossa und Platja des Cavallet, obwohl der berühmteste von allen sicherlich der lange Strand von Ses Salines ist. Das Gebiet von Santa Eulària des Riu ist ebenfalls ein Urlaubszentrum der Insel. Vor diesem Ort, durch den der einzige Fluss der Balearen fließt, liegt der Berg Puig de Missa. Nach Ibiza Stadt Sant Antoni de Portmany der lebhafteste Urlaubsort der Insel. Im Gegensatz dazu ist die Nordküste, bekannt als "Els Amunts", fast unberührt und kaum besiedelt, die Küsten sind steil und schwer zugänglich.
...Menorca
Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen. Trotz ihrer Nähe zu Mallorca hat sie viele entscheidend unterschiedliche Merkmale. Sie liegt im Nordosten der Balearen und hat im Gegensatz zu Mallorca kaum Erhebungen. Der höchste Berg ist der Monte Toro im Inneren der Insel mit gerade mal 357 Metern Höhe. Die Nordküste der Insel besteht überwiegend aus Steilküste, durchbrochen von Kieselstränden und Stränden mit rotem Sand.
Die Südküste wird von der Landschaft her durch Schluchten, den sogenannten "barrancos", gebildet. Es handelt sich dabei um Feuchtgebiete, die ein Mikroklima mit einer vom Rest der Insel völlig verschiedenen, charakteristischen Flora und Fauna besitzen. Auf der ganzen Insel sind zwei Arten der Architektur zu bewundern: einerseits die typisch mediterranen, vollkommen weißen Häuser und andererseits Gebäude im reinen englischen Stil, eine Folge der verschiedenen Etappen der britischen Präsenz auf der Insel.
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