Kanaren

...Fuerteventura
Der rauhe, fast wüstenartige Charakter der Insel Fuerteventura begünstigt das Vorkommen von unendlich langen Stränden mit goldfarbenem Sand, die an einem Meer mit kristallklarem Wasser liegen. Hier kann man kilometerweit laufen, fast ohne einer Menschenseele zu begegnen, bedingt durch die geringe Bevölkerung und die lange Küste. Von den Inseln des Archipels ist das in 115km Entfernung von der afrikanischen Küste gelegene Fuerteventura diejenige, deren Landschaften denen des nahen Kontinents am ähnlichsten sind - ein wüstenartiges Gebiet mit sanften Hügeln und weiten Ebenen, das auf das Meer hin in Strände mit feinem, goldfarbenen Sand ausläuft.
Die kleinen Berge der Insel können die wasserreichen ozeanischen Wolken nicht wie die anderen Inseln zurück hlaten, so dass auf Fuerteventura verhältnismäßig wenig Regen fällt. Das sonnenreiche und trockene Klima erlaubt nur das Wachstum einer dürftigen Vegetation von trockenheitsliebenden Pflanzen, die allerdings von hohem botanischen Seltenheitswert sind. Die geringe Eignung zur landwirtschaftlichen Nutzung hat das Innere jahrhundertelang fast unbewohnt erhalten, so dass die Schönheit seiner kargen Wüstenlandschaft beinahe unberührt geblieben ist. Fantastische Dünen, wie die von Corralejo und eine reiche Meeresflora und -fauna werden durch das ureigene Ökosystem der Insel begünstigt.

...Gran Canaria
Gran Canaria spiegelt auf seinen1532 m² einen Großteil des vielfältigen landschaftlichen Spektrums der Kanarischen Inseln wieder und verfügt außerdem über ein touristisches Angebot, das die weiten Strände mit der abwechslungsreichen Natur verbindet. Ungefähr 50 km der 236 km Küstenlinie von Gran Canaria bestehen aus Stränden verschiedenster Beschaffenheit, unter denen der von Maspalomas, der mit 250 ha Dünen am Meer herausragt. Außer diesen ruhigen Sandküsten hat Gran Canaria aber auch wilde und steile Gebiete, in denen sich unberührte Gegenden wie die von Güígüí verbergen, oder abrupt hunderte von Metern ins Meer abfallende Steilküsten, wie an den Klippen von Andén Verde. Die Mehrzahl der Strände befindet sich an der Südseite der Insel, wo das Klima trockener und sonnenreicher ist. Dadurch, dass die Berge im Inneren der Insel die vom Norden kommenden Wolken zurückhalten, ist der Süden fast das ganze Jahr hindurch wolkenfrei, was wiederum im Sommer wie im Winter hervorragende Voraussetzungen zum Baden und Sonnen bietet.

...Teneriffa
Die schönen Landschaften der kanarischen Inseln, verbunden mit ihrer Lage im Atlantik und der dadurch geprägten besonderen Kultur, erlauben es einem, das Klima und das Meer zu genießen, ohne auf Ausflüge in die Natur und Besichtigung von Kulturdenkmälern zu verzichten. Das trifft besonders auf Teneriffa zu, wo man den scharfen Nord-Süd-Gegensatz (fruchtbar im Norden, sonnenreich im Süden), die beeindruckende Schönheit ihrer Landschaft und den Reichtum an Traditionen entdeckt. Unter allen Anziehungspunkten der Kanarischen Inseln ist der imposante Vulkan Teide, der höchste Berg ganz Spaniens, sicherlich einer der bekanntesten. Er erhebt sich mit 3718 m über dem Meeresspiegel auf einer großen vulkanischen Hochebene im Zentrum der Insel Teneriffa. Dieses gesamte Gebiet voller bizarrer und farbiger Lavaformationen von geologischer Einzigartigkeit und mit einer seltenen Flora wurde darum zum Nationalpark "Parque Nacional del Teide" gemacht, dem meistbesuchten ganz Spaniens. Teneriffa ist eigentlich wie ein einziger großer, im Kegel des Teide gipfelnder Berg, da die geologische Geschichte der Insel von den Ausbrüchen bestimmt wurde, welche die Entstehung dieses Vulkans begleiteten, den Großteil des Bodens mit Lava bedeckten und in steile Hänge verwandelten.

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