Kreta

Kreta  ist der Grenzwall der ägäischen Inselwelt gegen das Libysche Meer, der südlichste Vorposten Europas. Gewaltige Gebirgsstöcke türmen sich auf - die weißen Berge "Lefka Ori", das heute "Psiloritis" genannte Ida-Gebirge und das Dikti-Gebirge. Hochebenen, von schwindelerregenden Schluchten durchzogen, senken sich zu fruchtbaren Ebenen. Unglaublich abwechslungsreich ist die Landschaft - hier steinerne Einöde, dort waldreiche Höhen und liebliche Täler, mit Dörfern versteckt in üppigem Grün. Feldhütten, einsame Klöster und Dörfer wie Adlerhorste hoch oben im Bergtal, verfallene Burgen und weltabgeschiedene Kapellen am Steilhang. Steile, zerklüftete Felsküsten, wohin sich kaum je ein Wanderer verirrt und gleich daneben weiter Strand mit weißem Sand oder rund geschliffenen Kieseln. Charakteristisch für das Landschaftsbild sind die Eichen-, Kastanien- und Zypressenwälder, die für die klimatischen Gegensätze - mediterran an der Nordseite, kontinental im Inselinneren und afrikanisch heiß an der Südküste - bestens gerüstet sind.

...Heraklion
Die Präfektur Heraklion kennzeichnet sich durch starke Gegensätze aus: hohe Gebirge, eindrucksvolle Schluchten und Höhlen, fruchtbare Täler, schöne Strände, dichte Olivenhaine und Weinfelder setzen ein Landschaftsbild von einmaliger Schönheit zusammen. Aber auch archäologische und geschichtliche Denkmäler erwarten der Besucher, an erster Stelle dabei der Palast von Knossos, aber auch die antiken Theater von Lyktos, Chersonissos und Gortyna, die venezianische Festung Kounes in Heraklion selbst und die Festungsmauern der alten Stadt aus venezianischer Zeit.

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