Nordtunesien

... Tunis
Tunis ist eine Stadt, die zwischen dem Charme von 1001 Nacht, mediterranem Ambiente und europäischer Moderne oszilliert. Die kulturelle Vielfalt ist atemberaubend - egal ob das Bado-Museum mit Mosaiken und Relikten aus römischer Zeit oder der architektonischen Vielfalt im arabisch-maurischen Stil zieht den Besucher in seinen Bann. Die Medina der Stadt - mit seinen vielen engen Gässchen und lebendigen Souks eine "Stadt in der Stadt" - ist Schmuckstück von Tunis seit mehr als 500 Jahren und gehört zum Weltkulturerbe der Unesco. Viele monumentale Gebäude erzählen noch heute von der langen Geschichte dieser so einflussreichen Stadt am Mittelmeer. Unter den Almohaden im 9 Jh. n. Chr. wurde Tunis zur Hauptstadt des Landes, wobei viele Gebäude in der damaligen Zeit entstanden und bis heute erhalten wurden. Die Beys, Landesfürsten türkischen Ursprungs, gaben der Medina mit Moscheen und prächtigen Bauwerken ihr edles Aussehen. 

...Karthago
Dort wo einst das antike Karthago lag - eine der mächtigsten Städt seiner Zeit - zeigt sich heute eine der charmantesten Gegenden von Tunis. Das Meer schimmert in prächtigen Türkistönen, manchmal erscheinen die Küsten wie exotische Lagunen. Hier liegen Städte wie La Marsa, Sidi Bou Said oder Carthage, die als elegante Vororte von Tunis die Freizeitaktivitäten, Kultur und Moderne mit der Kunst des "savoir vivre" verbinden. Der Küstenbereich zieht all diejenigen an, die gerne Badespass mit Kultur verbinden.
Das antike Karthago wurde 814 v. Chr. von den Phöniziern gegründet. Zahlreiche phönizische Handelsniederlassungen entlang der Mittelmeerküste waren zu einem riesigen und finanziell gut gestellten Reichsbund zusammen geschlossen. So wurde Karthago zu einem der mächtigsten Imperien des antiken Mittelmeerraumes.

...Hammamet
Das Touristenparadies Hammamet liegt in einer der schönsten Gegenden des Cap Bon.  Diese Gegend ist bekannt für Zitronenhaine, feine Sandstrände und den betörenden Duft der Yasmingärten. Das Cap Bon befindet sich auf einer Halbinsel, die in Richtung Sizilien zeigt. Seine nördliche Region ist bergig. Die Gegend beherbergt viele Fischerdörfer, große landwirtschaftlich genutzte Bereiche für Orangen- und Weinanbau. Hier grünt und blüht es und es lässt sich gut leben.
In Hammamet laden die weißen Gassen der Medina zum Flanieren ein, aber auch entlang der Festungsmauer mit Blick auf die Fischer beim Einholen der Netze läßt es sich gut die Zeit vertreiben. Hammamet ist bekannt für seine Sandstrände und das türkisblaue Meer. Über die Jahre hinweg hat sich dieses kleine Städtchen in nächster Nähe zur Medina zu einem der schönsten Badeorte Tunesiens gewandelt.
Schon im 13. Jh. wurde das ursprüngliche "Hammamet" als spanische Festung erbaut, dabei verdankt es seinen Namen der Vielzahl an Quellen und Bädern ("hammam" = Dampfbad), die die Stadt zu einer der saubersten der Küstenregion machten. 

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